1. Vor 8 Stunden  /  0 Anmerkungen

  2. Das ganze Gespräch. Ich hätte nicht mal gedacht, dass irgendjemand in der Kneipe Marcus Wiebusch kennt. Musik, so viel gute Musik. Das gute Leben, dass manchmal so weh tut. Liebe, die keine ist. So viele Zigaretten. Und Pilsator. Gespräche über Sektenführer und Massenmordanstifter. Zustimmung. Einladung. Der Kuss, der auf den Hals abrutscht. Das kleine Stück Hoffnung im Wedding.

    Vor 3 Tagen  /  3 Anmerkungen

  3. So this is why I hate Softpacks.

    So this is why I hate Softpacks.

    Vor 4 Tagen  /  1 Anmerkung

  4. Immergut, anyone?

    Immergut, anyone?

    Vor 1 Woche  /  0 Anmerkungen

  5. Vor 1 Woche  /  3 Anmerkungen

  6. Ich kann kein Instrument spielen. Ich kann keine Fremdsprache. Ich habe den Vermeer in Wien nie gesehen. Ich habe nie einen Toten gesehen. Ich habe nie geglaubt. Ich war nie in Amerika. Ich stand auf keiner Bergspitze. Ich hatte nie einen Beruf. Ich hatte nie ein Auto. Ich bin nie fremdgegangen. Fünf von sieben Frauen, in die ich in meinem Leben verliebt war, haben es nicht erfahren. Ich war fast immer allein. Die letzten drei Jahre waren die besten.
    – Herrndorf, Wolfgang (2013): Arbeit und Struktur. S. 438. Berlin: Rowohlt. (via ratlosnetzwerk)

    Arbeit und Struktur hat mich unglaublich fertig gemacht. Nach dem Lesen hatte ich eine Woche lang hypochondrisch Symptome, die Herrndorf beschreibt, ich schlief nicht mehr, und ich wollte so sterben wie er, weil ich nicht so klug denken kann wie er.

    Vor 3 Wochen  /  73 Anmerkungen  /  Quelle: ratlosnetzwerk

  7. Das Phantomgefühl am Ringfinger, wenn man zum ersten Mal seit Wochen keinen Ring trägt.
    Der kurze Gedanke: So fühlt sich also Scheidung an.

    Vor 1 Monat  /  2 Anmerkungen

  8. Da guckt man naiv einen Film den man noch nie gesehen hat und plötzlich kommt eine Textzeile drin vor die man vor Wochen ohrwurmartig ständig im Kopf hatte. Und alles ergibt Sinn, nur die Frage bleibt, wie das Zitat überhaupt in den Kopf gekommen ist.

    "Miss Rain, ich kann mein Kind am besten versorgen." (Precious, 2008)

    Vor 1 Monat  /  0 Anmerkungen

  9. Ich denke nicht, dass leben das richtige Wort ist für das, was ich tue.
    Mein Vokabular wird jeden Tag kleiner, da kann ich so viel lesen, wie ich will.
    Ich will gern alle Leute anschreien, ihnen sagen, dass sie aufhören sollen, sich Sorgen um mich zu machen. Bevor ich das tue sehe ich jedesmal ein, was für ein Armutseingeständnis das wäre.
    -
    Während sich in meinem Kopf vergangene Episoden immer wieder abspielen klingt als einziges Wort “fragile” in meinem Kopf dazu. Eine Interpretation dazu ist nicht zu erwarten…

    Vor 1 Monat  /  4 Anmerkungen

  10. Kaum jemals bringt jemand sich um, solange eine Person, die für den Gefährdeten maßgebend ist, oder eine Person, die er liebt, ihn, so wie er ist, am Leben erhalten will, und das unter allen Bedingungen.
    – Paul Federn

    Vor 1 Monat  /  0 Anmerkungen

  11. Müdigkeit, die:

    Das Gefühl, dass die Arme und Beine zu schwer sind um sie zu bewegen.

    Die Watte im Kopf, die verhindert, dass du deine Augen richtig aufbekommst.

    Die Welt, die sich viel schneller um dich dreht.

    Vor 2 Monaten  /  4 Anmerkungen

  12. Vor 2 Monaten  /  2 Anmerkungen

  13. Ich bin so traurig. Weil ich leben muss. Und weil ich sterben muss. Weil ich arbeiten muss. Weil ich nicht noch mehr arbeiten kann. Weil mich niemand besucht. Weil mich niemand vermisst. Weil ich niemanden vermisse. Weil die Welt sich sinnlos im Kreis dreht. Ich bin so traurig.

    Vor 2 Monaten  /  7 Anmerkungen

  14. Vor 2 Monaten  /  37 Anmerkungen