1. Vor 3 Tagen  /  1 Anmerkung

  2. Vor 3 Tagen  /  1 Anmerkung

  3. Vor 6 Tagen  /  2 Anmerkungen

  4. Nachts um halb zwei, Triftstraße.
    “Du bist nicht bereit für diese Beziehung, ich bin nicht bereit für diese Beziehung.

    Tut mir Leid.”

    Vor 1 Woche  /  1 Anmerkung

  5. Wenn ich jetzt sterben würde, würde man bei der Obduktion lauter Johannisbeeren in meinem Magen finden.

    Vor 3 Wochen  /  1 Anmerkung

  6. Stress Stress Stress.
    Nicht Bahnfahren können, weil man nicht still sitzen kann. Statt einzuschlafen ständig E-Mails checken.
    Das Gefühl, dass man an der Stelle des Herzens eine Stoppuhr sitzen hat.
    Sich zwingen müssen tief zu atmen statt schnell und flach.
    Ständige Gedankensprünge, weil alles schneller gehen muss als man denken und handeln kann.
    Ende Juni, da wird es hoffentlich besser.

    Vor 1 Monat  /  2 Anmerkungen

  7. Die erste Dusche, das erste Bier und die erste Kippe in der ersten ganz eigenen Wohnung. Die erste Nacht, das erste Frühstück… Was für ein gutes Gefühl!

    Vor 1 Monat  /  3 Anmerkungen

  8. When I think of it my head switches to English. Perfektes Wetter, null Vorbereitung. Schokomilch mit Chips zum Frühstück. Eine unwahrscheinliche Begegnung, die wahnsinnig viel Spaß gemacht hat. Bier ab 10:30. Musik bis 3:00. Im Zelt frieren und schwitzen. Das Handy ausmachen und mit der Bahn zum Hafen fahren. So entspannte Menschen, die alle einen ausgezeichneten Musikgeschmack haben, darum auch morgens zum aufstehen, wenn im Birkenhain noch gar nichts los ist, schon schöne Musik. Ein Softeis kaufen, damit im Schatten liegen, den Autoren und Musikern zuhören, eine Zigarette rauchen und den Seifenblasen zugucken. Hüpfen und tanzen bis die Beine einen nur noch bis zum Zelt tragen. Sich mit Korn statt Wasser die Zähne putzen. Den großen (Einkaufs)Wagen am Himmel suchen und sich erklären lassen, wie man Satelliten am Himmel erkennt. Sich in der Dusche zu Hause über das Konfetti freuen, dass es bis hierhin geschafft hat. Immergut 2014, du warst großartig!

    Vor 1 Monat  /  7 Anmerkungen

  9. Diese nervöse Gruppe aus Erwachsenen und Kindern auf dem Bahnsteig. Klassenfahrtzeit. Die Kinder und Eltern, die zeigen, dass sie sich besonders gut verstehen. Die tratschenden Eltern, die in Gruppen zusammen stehen während ihre Kinder genau das selbe tun. Die Außenseiter, die stoisch wartend alleine stehen. Die Mädchen, die plötzlich anfangen zu heulen weil sie etwas vergessen haben oder einfach nur Aufmerksamkeit wollen. Die fünf Freundinnen, die sie trösten. Die Panik, wenn der Zug einfährt und die Wagenreihung mal wieder nicht stimmt. Die nervösen Verabschiedungen, von denen selbst die gerade noch coolen Eltern angesteckt werden. Das Winken, wenn der Zug fährt. Noch mal aufs Handy zeigen, “du kannst jederzeit anrufen wenn etwas nicht okay ist!”. Wenn der Zug nicht mehr zu sehen ist schnell zur Arbeit.

    Vor 2 Monaten  /  3 Anmerkungen

  10. Gleich auf die Schnauze hau’n.
    Hoffnung ist das schlimmste was uns jetzt passieren kann.
    http://youtu.be/FRBHOAzjlYQ

    Vor 2 Monaten  /  1 Anmerkung

  11. Regen in Addis. Auf dem Weg zum Flughafen einen Heiratsantrag bekommen. 45 Minuten extra im Flugzeug sitzen, kaum schlafen, von einer alten, unter Flugangst leidenden Äthiopierin und einem Dänen erdrückt werden.
    Regen in Istanbul. Neben Benjamin Griffey sitzen und ihn in Ruhe lassen. Nicht mehr weit nach Hause. Ewig auf dem Rollfeld stehen, wie früher an der Wasserrutsche. Immer diese bestimmte Zeitspanne, die gewartet werden muss bis der nächste darf.

    "Weit weg, weit weiter. Weit weg und wir kommen nicht mehr zurück." 
    PeterLicht - Landlied

    Vor 2 Monaten  /  2 Anmerkungen

  12. Dreimal Marcus Wiebuschs Album hören bevor man einschlafen kann.
    Kein Heimweh, aber wahnsinnige Vorfreude auf Berlin und die wichtigen Menschen.
    Kein Heimweh, sondern panische Angst, dass meine Menschen mich vergessen.

    So viele Entwicklungshelfer und Weltreisende getroffen. Und eindeutig auch ein bisschen mehr Lust als vorher aufs Reisen.

    Von der Straße, an der Lehmhütten und nackte Kinder stehen ins Beach Resort, wo alle sich als erstes über den Wasserdruck der Dusche freuen. Anders als mit Zynismus kann ich diesem Land nicht begegnen.

    "Du bleibst wenn du gehst." ClickClickDecker - Transparent

    Vor 2 Monaten  /  4 Anmerkungen

  13. Die Rapsfelder blühen schon, sie liegen direkt hinter dem Märkischen Viertel. Die Wolken sehen aus wie Eisberge, vielleicht ein bisschen fluffiger. Meine Nase klebt am Fenster, meine Augen saugen alles auf, dabei wollte ich nur schlafen. Ich bin mehr als 24 Stunden wach, habe nur mit Mühe etwas zu essen runterbekommen, und war viel zu früh am Flughafen. Nächste Station Istanbul, drei Stunden Aufenthalt, 12 Stunden nach dem Start in Berlin dann Addis Abeba. Selten war ich so unvorbereitet. Selten hatte ich solche Angst vor dem Verreisen.
    Nordöstlich von Belgrad dann Berge mit Schnee. Die Berge sind teilweise so geometrisch geformt, dass ich befürchte, dass sie meiner Fantasie entsprungen sind.
    “Vor lauter Verabschieden habe ich meine Jacke vergessen. Dafür habe ich dein Feuerzeug eingepackt.”
    “Wir kennen uns erst seit Oktober, richtig? Das kommt mir viel länger vor.”
    “Mach bitte keinen Blödsinn in Äthiopien. Pass bitte auf dich auf.”
    “Zwei Wochen sind gar nicht lang.
    Oder?”

    Vor 3 Monaten  /  3 Anmerkungen

  14. Jemanden haben, der dir Flieder ins Haar steckt, nachts, auf dem Nachhauseweg. Der dich in den Arm nimmt und der dann sagt, dass du gut riechst und du weißt nicht, ob er dich oder den Flieder oder dein Shampoo meint, aber im Inneren weißt du: in diesem Moment meint er dich.

    Vor 3 Monaten  /  4 Anmerkungen

  15. Vor 3 Monaten  /  69 Anmerkungen